Der Schlaf gehört zu unseren wichtigsten Grundbedürfnissen – ohne ihn ist unser Organismus nicht überlebensfähig. Jüngere Studien haben einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Dauer und Qualität des Schlafs, der Gesundheit und der Lebenserwartung belegt.

Fast ein Drittel der Bevölkerung ist von Problemen mit Ein- und Durchschlafen betroffen. Sie sind in unserem heutigen Alltag schon fast zur Normalität geworden. Wieviel Schlaf wir benötigen, wird dadurch bestimmt, mit wie vielen Stunden Schlaf wir uns über den Tag hinweg fit und ausgeruht fühlen. Um besser zu schlafen und am Morgen erholt aufzuwachen, haben wir hier einige Tipps:

- Der Körper kann sich an gewisse Schlafzeiten gewöhnen. Deshalb hilft, möglichst immer zur selben Zeit zu Bett zu gehen und morgens aufzustehen – auch am Wochenende und im Urlaub.

- Körperliche Aktivitäten tagsüber, vorzugsweise an der frischen Luft, machen müde und bauen zudem Stress ab. Ab mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen sollte jedoch kein Sport mehr getrieben werden.

- Auf anregende Getränke (Kaffee, gewisse Teesorten etc.) und Alkohol sollte man besser verzichten.

- Verdauungsbeschwerden behindern das Einschlafen, deshalb sollte man abends keine üppigen Mahlzeiten oder viel Flüssigkeit einnehmen und nach dem Abendessen mindestens zwei Stunden mit dem Schlafen gehen warten.

- Ca. zwei Stunden vor dem zu Bett gehen Arbeiten am Computer vermeiden. Das Licht des Computerbildschirms kann aktivierend wirken.

- Stressbelastungen in den Stunden vor dem Schlafengehen sollte man meiden.

- Entspannungsübungen und/oder Entspannungsbäder (in rund 37 Grad warmem Wasser (Körpertemperatur), z.B. mit Lavendel-Zusatz) vor dem Schlafengehen können ebenfalls helfen.

- Erst bei Müdigkeit zu Bett gehen und im Bett Aktivitäten wie Lesen, Fernsehen, Radio hören, Telefonieren, Essen usw. unterlassen.

- Im Schlafzimmer für eine angenehme Atmosphäre sorgen und dabei auf die Zimmertemperatur (17-20 Grad gelten als optimal), die Lichtverhältnisse und viel Ruhe achten.

- Schäfchen zählen kann das Einschlafen tatsächlich erleichtern. Anstelle von Schäfchen kann man sich auch schöne, ruhige Bilder vorstellen, die eine beruhigende und entspannende Wirkung haben.

- Wer innerhalb von 30 Minuten nicht eingeschlafen ist, steht besser wieder auf, geht in ein anderes Zimmer und verrichtet eine ruhige Tätigkeit, bis die Müdigkeit aufkommt, um dann ins Bett zurückzukehren. Das Bett sollte man mit möglichst schnellem Einschlafen verbinden.

Verschiedene Pflanzen, Mineralstoffe und weitere Nährstoffe können dank ihrer beruhigenden und entspannenden Wirkung das Einschlafen erleichtern und einen erholsamen Schlaf fördern.

Mehr zum Thema: Der Schlaf ist eines unserer wichtigsten Grundbedürfnisse (März 2015)