Nahani Sport im WinterGemäß Experten ist Sport im Winter absolut gesund! Wir halten durch die Bewegung unser Herz-Kreislaufsystem in Schwung und regen durch die Abwechslung zwischen Belastungs- und Erholungsphasen sowie durch den Warm-Kalt-Wechsel unser Immunsystem an. Zusätzlich werden durch sportliche Betätigung Endorphine, sogenannte „Glückshormone“ freigesetzt und die Werte des „guten“ HDL-Cholesterins erhöht. Wichtig ist allerdings, dass wir bei winterlichen Temperaturen einige Regeln berücksichtigen.

Sportwissenschaftler empfehlen vor allem Ausdauersportarten wie Joggen, Walken oder Langlauf. Entscheidend ist dabei, dass wir die Belastung so wählen, dass wir gleichmäßig, ruhig und tief durch die Nase atmen können. Damit wird die Atemluft erwärmt und befeuchtet, was die Bronchien schützt. Und so ist Sport auch bei Temperaturen von bis zu minus 15 Grad möglich, ohne dass wir damit dem Körper schaden.

Bei Ausdauersportarten ist auch bei winterlichen Temperaturen ein spezielles Aufwärmprogramm nicht zwingend notwendig, solange wir unsere Muskeln erwärmen, indem wir die ersten paar Minuten langsam angehen. Bei Sportarten wie Skifahren und Snowboarden, bei welchen die Belastungen schnell und intensiv sind, ist das Aufwärmen vor der ersten Abfahrt und auch nach einer Pause aber unbedingt erforderlich, um Verletzungen zu vermeiden. Dadurch werden die Blutgefäße erweitert und die Muskeln mit sauerstoffreichem Blut versorgt, wodurch sie leistungsfähiger und weniger verletzungsanfällig werden.

Weil die Muskeln beim Sport besonders viel Energie verbrauchen, sind sie stark von Carnitin abhängig – eine Aminosäure, die für den Energie- und Fettstoffwechsel im Körper mitverantwortlich ist. Weil der Organismus eines sportlich aktiven Menschen mehr Carnitin verbraucht als durch Eigensynthese oder durch Nahrungsmittel aufgenommen werden können, ist eine optimale sportliche Leistung eventuell nur durch eine zusätzliche Carnitin-Versorgung möglich.

Mit der richtigen Bekleidung müssen wir keine Kälte fürchten. Empfehlenswert ist das sogenannte „Zwiebelschalenprinzip“: als erste Kleidungsschicht ist eine eng anliegende Funktionsunterwäsche empfehlenswert, damit der Schweiß schnell von der Haut wegtransportiert wird. Darüber können ein oder mehrere Kleidungsstücke getragen werden, welche die Körperwärme isolieren (z.B. Fleece- oder Wollpullover). Die äußerste Schicht besteht aus einem Witterungsschutz, der wind- und wasserabweisend ist sowie atmungsaktiv, um die vom Körper abgegebene Feuchtigkeit nach außen zu transportieren. Vergessen Sie die Mütze nicht! Denn bis zu 40% Körperwärme verlieren wir über den Kopf!

Die Regeneration ist nach dem Wintersport sehr wichtig. Dehnübungen sollten unbedingt in warmer Umgebung gemacht werden. Eine warme Dusche, ein entspannendes Bad oder ein Saunabesuch zur zusätzlichen Stärkung der Immunabwehr belohnt uns für die Anstrengung. Und wie immer nach dem Sport gilt es das Trinken nicht zuvergessen! Denn unser Körper verliert im Winter durch die körperliche Aktivität genau so viel Flüssigkeit wie im Sommer!

Eine Krankheit ausschwitzen ist zwar sinnvoll, aber nicht mit körperlicher Belastung. Denn durch intensive sportliche Tätigkeit kann das Immunsystem geschwächt werden und Krankheitserreger haben ein leichteres Spiel. Bei Krankheitssymptomen sollten wir also auf Sport verzichten.

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