Nahani BluthochdruckAuszug aus einem Fachartikel von Dr. Heidi Fritz, ND (Naturopathic Doctor) aus Kanada.

Stellen wir uns den Blutdruck als langen Schlauch mit hohem Wasserdruck im Inneren vor. Wenn der Blutdruck zu hoch ist, führt dies im Laufe der Zeit zu einer Beschädigung der Blutgefäße sowie zu Herzschäden, da es schwieriger ist, gegen so viel Druck zu pumpen.

Hoher Blutdruck, medizinisch bekannt als Hypertonie, ist ein anerkannter Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt sowie für andere Komplikationen wie Nieren- und Augenerkrankungen. Die Kontrolle des Blutdrucks ist sehr wichtig, um ein langfristiges Risiko für diese Krankheiten zu reduzieren.

Der normale Blutdruck liegt am unteren Ende zwischen 90/60 und am oberen Ende zwischen 120/80. Die beiden Zahlen in einer Blutdruckmessung beziehen sich auf den Druck in den Arterien a) wenn sich das Herz zusammenzieht und b) wenn sich das Herz entspannt.

Hoher Blutdruck wird normalerweise mit einer Kombination aus einem oder mehreren Medikamenten behandelt. Ernährungs- und Lebensstilstrategien sind ebenfalls ein wichtiger Aspekt der Blutdruckkontrolle, insbesondere da sie die für viele Menschen zugrunde liegende Probleme korrigieren können, die zu dem Problem beitragen, wie z. B. ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und schlechtes Stressmanagement.

Ernährung und Bewegung

Die sogenannte DASH-Diät ("Dietary Approaches to Stop Hypertension") ist eine Ernährungsweise, bei der Natrium, gesättigte und Trans-Fettsäuren sowie Cholesterin eingeschränkt werden, während Vollwertkost bevorzugt wird, die reich an Ballaststoffen und anderen Nährstoffen. Dazu gehören Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, mageres Eiweiß wie Fisch und Huhn, Nüsse und Hülsenfrüchte sowie fettarme Milchprodukte. Studien zur DASH-Diät zeigen beeindruckende Auswirkungen auf den Blutdruck.

Regelmäßige körperliche Aktivität ist ebenfalls entscheidend für die Senkung des Bluthochdrucks. In einer Studie an älteren Patienten, die gegen Bluthochdruck behandelt wurden, verbesserte ein Trainingsprogramm aus kombiniertem aeroben Übungen und Krafttraining über einen Zeitraum von sechs Monaten die Gehstrecke, die Muskelkraft und senkte sowohl den systolischen als auch den diastolischen Blutdruck signifikant.

Nahrungsergänzung

Das Co-Enzym Q10 ist vielleicht der am besten untersuchte natürliche Wirkstoff, im Rahmen der Blutdruckkontrolle. Es verbessert die so genannte Endothelfunktion. Die Endothelzellen, welche das Innere der Blutgefäße auskleiden, scheiden Stickstoffmonoxid aus, das der Muskelschicht des Blutgefäßes signalisiert, sich zu entspannen. Als Folge davon senkt sich der Blutdruck. Zusätzlich hilft Q10 dem Herzmuskel dabei, mehr Energie zu produzieren, und stärkt dadurch seine Pumpfähigkeit.

Hibiskus ist ein weiterer natürlicher Wirkstoff mit einer beeindruckenden nachgewiesenen Wirkung auf den Blutdruck. Ein vielleicht weniger bekannter Wirkstoff ist Lycopin. Lycopin ist ein in der Tomate vorkommendes Antioxidans, dessen Auswirkungen auf den Bluthochdruck beim Menschen untersucht werden.

Stressmanagement und Meditation

Stress ist ein häufiger Verursacher von Bluthochdruck. Zum Stressabbau durch Meditation und die Auswirkungen auf den Blutdruck gibt es verschiedene Studien, die aufzeigen, dass durch intensives Meditieren nicht nur der Blutdruck beträchtlich gesenkt werden kann, auch die Reaktion des Blutdrucks auf Stresssituationen ist geringer. Neben Meditation haben auch Yoga und Atemübungen eine ähnliche Wirkung gezeigt.

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel dargestellten Informationen sind nur für allgemeine Informationszwecke bestimmt und stellen keine medizinische Beratung dar.

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