Leaky Gut, Leaky GUM, MMP-8 und chronische Endotoxinbelastung
verborgene Entzündungsquellen erkennen und behandeln
Mittwoch, 23. September 2026, 17:00 – 20:00 Uhr
Casa de Ratingen, 40878 Ratingen
Chronische Entzündungen beginnen oft dort, wo man sie nicht vermutet: im Darm und in der Mundhöhle.
Neue Erkenntnisse zeigen, wie ein gestörter Darm (Leaky Gut), entzündliche Prozesse im Parodont (Leaky GUM), erhöhte MMP-8-Werte und eine dauerhafte Endotoxinbelastung und miteinander verknüpft sind, und welche Auswirkungen dies auf insbesondere auf die Schilddrüse haben kann.
In dieser Fortbildung erfahren Sie:
- welche Rolle die Barrierefunktionen von Darm und Mundhöhle spielen,
- wie MMP-8 als Biomarker frühzeitig Entzündungsprozesse sichtbar macht,
- warum chronische Endotoxinbelastungen häufig unterschätzt werden,
- und wie diese Zusammenhänge in Diagnostik, Prävention und Therapie - insbesondere bei Erkrankungen der Schilddrüse - berücksichtigt werden können.
Freuen Sie sich auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, praxisnahe Fallbeispiele und konkrete Ansätze für den klinischen Alltag.
Entdecken Sie die Verbindung zwischen Mund, Darm und systemischer Gesundheit und lernen Sie, Entzündungen an ihrer Quelle zu erkennen.
Programm
17:00 Uhr Begrüßung
Wie entstehen durchlässige Barrieren im Darm und am Zahnhalteapparat und welche Rolle spielen Zonulin, MMP-8 und bakterielle Endotoxine dabei?
Der Vortrag zeigt, wie LPS-Translokation entzündliche Signalwege aktiviert und dadurch Stoffwechsel, Mitochondrien, Immunregulation und Gefäßgesundheit beeinflussen kann. Sie erfahren, welche Biomarker für die Praxis relevant sind und wie sich aus den Zusammenhängen konkrete diagnostische und therapeutische Ansatzpunkte ableiten lassen.
18:15 Uhr Pause mit Tapas
Im zweiten Teil schließt sich der Kreis zur Darm-Parodont-Schilddrüsen-Achse. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Barriereveränderungen, chronische Entzündungsprozesse und Schilddrüsenfunktion miteinander verbunden sein können.
Sie erhalten Einblicke in relevante Laborparameter, die Bedeutung ausgewählter Mikronährstoffe und praxisnahe Möglichkeiten, diese Zusammenhänge systematischer in Anamnese und Interventionsplanung einzubeziehen.
19:30 Uhr Fragen, fachlicher Austausch und Einordnung für den Praxisalltag
20:00 Uhr Abschluss
Anmeldung zur Präsenzveranstaltung

Ralph Schnitzler
Experte für Mikronährstoffmedizin und präventive Gesundheitsstrategien
Schon mit 17 Jahren begann Herr Schnitzler, sich intensiv mit Sporternährung, Mikronährstoffen und Orthomolekularer Medizin zu beschäftigen. Über die Jahre hat er sein Wissen kontinuierlich erweitert und mit Erkenntnissen aus verwandten Fachbereichen kombiniert. Seit mehr als 30 Jahren unterstützt er Therapeuten bei Fragen rund um den präventiven und therapiebegleitenden Einsatz von Mikronährstoffen sowie anderen natürlichen Wirkstoffen im Rahmen einer eumetabolischen Medizin.
Sein Fokus liegt auf problembezogener Beratung und Analyse, um individuell abgestimmte Lösungen zu entwickeln. Heilpraktiker, Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten und Biohacker profitieren von seinem umfassenden Know-how und seiner langjährigen Erfahrung.
Fachliche Qualifikationen & Schwerpunkte
Neben verschiedenen Ausbildungen und beruflichen Stationen – darunter eine Augenoptikerlehre, der Sanitätsdienst der Luftwaffe, eine Heilpraktikerausbildung sowie spezialisierte Fortbildungen in Orthomolekularer Medizin und Präventologie – vertiefte er seine Expertise kontinuierlich in folgenden Bereichen:
Alternative Ernährungsformen, Nutritional Neuroscience, Mitochondriale Medizin, Epigenetik, Muscle-Centric Medicine, Functional Medicine, Biohacking, Longevity-Forschung, Nutrigenomik & Psychoneuroimmunologie.
Mit seinem interdisziplinären Wissen verbindet Herr Schnitzler wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnaher Beratung und setzt sich für eine ganzheitliche, individualisierte Gesundheitsförderung ein.
