Nahani B-VitaminenTraditionellerweise werden die Vitamine in fett- und wasserlösliche Vitamine unterteilt. Diese Charakteristik ist sehr wichtig, denn sie wirkt sich auf verschiedene Aspekte aus: auf das Vorhandensein der Vitamine in den Nahrungsmitteln, ihre Absorbierung über den Darm, die Verzehrempfehlungen, die im Körper angelegten Speicher, die Ausscheidungsart, ihre mögliche Giftigkeit…

Das Vitamin C und jene der sogenannten B-Gruppe gehören zu den wasserlöslichen Vitaminen. Sie werden als B-Gruppe bezeichnet, weil keines der B-Vitamine einzeln in Nahrungsmitteln oder Geweben vorkommt, sondern immer gemeinsam mit anderen B-Vitaminen. Sie ergänzen sich gegenseitig. Da sie wasserlöslich sind, werden sie im Körper nicht gespeichert, und was nicht verwertet wurde, wird schnell mit dem Urin ausgeschieden. Deshalb ist es notwendig, den Körper fortlaufend und ausreichend mit B-Vitaminen zu versorgen. Denn sie sind essentiell für die Gesunderhaltung des zentralen Nervensystems, der Gehirnfunktionen, der Haut, der Augen, der Leber, der Muskeln und des Magen-Darm-Trakts. Da sie an Energiestoffwechselprozessen - der Synthese von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten - wesentlich beteiligt sind, verleihen sie dem Organismus Kraft, Energie und Ausdauer(1).

Die in der B-Gruppe enthaltenen Vitamine entfalten unter anderem folgende Wirkungen:

Vitamin B1, auch als Thiamin bekannt, verbessert den Blutkreislauf und unterstützt die Blutbildung. Es wird für die Gesundheit des Nervensystems benötigt und ist hilfreich für die Gehirnfunktionen,  das Erinnerungsvermögen und die Lernprozesse sowie bei Depressionen(2-4).

Dank seiner antioxidativen Wirkung ist Vitamin B2 hilfreich zur Vorbeugung oxidativer Schäden, welche zum Alterungsprozess sowie zu Herzerkrankungen beitragen können. Es wird für die Verdauung benötigt und ist unter anderem hilfreich bei Stress, für die Augen sowie gesunde Haut, Haare und Nägel(5-7).

Das Vitamin B3 (Niacin) ist vor allem wegen seiner Wirkung auf das Nervensystem bekannt und hilfreich bei Stresszuständen und Depressionen. Außerdem schützt es vor Fettablagerungen in der Leber und unterstützt den Energiestoffwechsel, wodurch es zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beiträgt. Desweiteren verbessert es den Kreislauf und hält die Haut gesund(8-16).

Das Vitamin B5 (Pantothensäure) wird auch als Anti-Stress-Vitamin bezeichnet. Es wird für die Produktion von Abwehrstoffen benötigt, um das Immunsystem in einwandfreiem Zustand zu halten. Es beschleunigt die Vernarbung (insbesondere nach einer Operation) und hilft, Cholesterol- und Triglyceridwerte im Blut zu reduzieren(17-19).

Vitamin B6 ist von grundlegender Bedeutung für den Stoffwechsel der Neurotransmitter (Serotonin und Dopamin). Es reguliert die Hormontätigkeit und reguliert gemeinsam mit Folsäure und Vitamin B12 die Homocysteinwerte im Blut, welche mit Herzkreislauferkrankungen in Verbindung stehen. Es ist auch an der normalen Funktionsweise des Immunsystems beteiligt(20-22).

Vitamin B8 (Biotin) spielt eine wichtige Rolle im Eiweiss-, Fett- und Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Es trägt unter anderem auch zur Gesundheit von Haut, Haar und Schleimhäuten sowie zum einwandfreien Funktionieren des Nervensystems bei(23-26).

Die vor allem unter schwangeren Frauen gut bekannte Folsäure, Vitamin B9, ist für das Zellwachstum und die Zellvermehrung unerlässlich und damit besonders während der Schwangerschaft, sowie im Kindes- und Jugendalter  wichtig(27-28).

Vitamin B12 ist unerlässlich für die Bildung einer Schutzhülle um die Nerven, die als Myelinscheide bezeichnet wird. Es trägt zu einem guten Zustand der Nervenzellen bei und ist hilfreich bei der Synthese von Neurotransmittern(29-32).

Um den täglichen Bedarf an B-Vitaminen mit der Ernährung zu decken, zeigen wir Ihnen in einigen Beispielen, in welchen Lebensmitteln  B-Vitamine enthalten sind:

B1: Fleisch, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte

B2: Milch-, Fleisch und Getreide

B3: Fleisch, Gemüse, Kartoffeln

B5: Getreide, Hülsenfrüchte, Eigelb

B6: Fisch, Fleisch, Gemüse, Tomaten und Kartoffeln

B7: Eigelb, Hülsenfrüchte, Nüsse und Leber

B9: Dunkelgrünes Gemüse (z.B. Spinat), Rindfleisch, Eier, Vollkorngetreide

B12: Fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln (Fleisch, Fisch, Eier, Käse...)

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