Lebensmittel mit Zink

In der Dermatologie wird Zink äußerlich seit Langem geschätzt. Doch wahre Schönheit kommt bekanntlich (auch) von innen. Zink zählt zu den essenziellen Spurenelementen und ist ein echter Multitasker für unseren Körper. Besonders für unser Erscheinungsbild spielt es eine Hauptrolle: Es trägt nachweislich zur Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel bei.

Doch wie füllen wir unsere Speicher am besten auf? Müssen es immer Kapseln sein oder reicht eine gesunde Ernährung? Wir klären auf.

Zink für die Haut – Creme oder Kapsel?

Oft greifen wir bei Hautproblemen reflexartig zur Tube. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen der äußeren und inneren Anwendung.

  • Die Zinksalbe: Sie wirkt primär lokal an der Oberfläche. Zinkoxid hat feuchtigkeitsbindende Eigenschaften. Das ist ideal, um nässende Hautstellen trocken zu halten, Pickel punktuell auszutrocknen oder eine Schutzbarriere gegen Reize zu bilden (wie bei der klassischen Wundschutzcreme). Sie ist also die perfekte Akut-Hilfe bei oberflächlichen Irritationen.
  • Die Zink-Aufnahme: Unsere Haut erneuert sich ständig. Etwa alle 28 Tage haben wir quasi eine „neue“ Oberhaut. Diese neuen Zellen werden in den tiefen Hautschichten gebildet und dorthin gelangen Cremes kaum. Damit hier widerstandsfähige Zellen entstehen können, benötigt der Körper Zink als Baustoff, der über die Blutbahn geliefert wird. Haben Sie empfindliche Haut oder trockene Haut oder möchten Sie das generelle Erscheinungsbild der Haut, der Haare oder Nägel unterstützen, können Sie Ihre ausgewogene Ernährung durch Nahrungsergänzung supplementieren.

Wie wirkt Zink und was hat es mit der Haut zu tun? 

Im Körper eines erwachsenen Menschen finden sich bis zu vier Gramm Zink. Zink ist ein Spurenelement, das nach Eisen am zweithäufigsten im menschlichen Körper vorkommt. Mehr als zwei Drittel der Zinkvorkommen finden sich in Knochen, Haut, Haaren und Nägeln.

Der Rest verteilt sich auf Muskeln, Leber, Niere, die männlichen Fortpflanzungsorgane und die Augen. Unser Körper kann Zink nur begrenzt speichern. Deshalb ist eine tägliche Zinkzufuhr über die Ernährung notwendig.

Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut bei und ist an der Zellteilung beteiligt. Es spielt zudem eine wichtige Rolle bei verschiedenen stoffwechselrelevanten Prozessen.

Diese vielseitigen Aufgaben hängen damit zusammen, dass Zink an der Aktivierung zahlreicher Enzyme beteiligt ist, die eine Art Katalysator im Körper darstellen.

Wie viel Zink brauchen wir?

Da der Körper Zink nicht selbst herstellen und auch nur begrenzt speichern kann, müssen wir es regelmäßig zuführen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene folgende Richtwerte:

  • Frauen: ca. 7 mg bis 10 mg pro Tag
  • Männer: ca. 11 mg bis 16 mg pro Tag

Die Spanne ergibt sich aus der Art der Ernährung, denn die Zinkaufnahme ist stark von der Zusammensetzung der Ernährung abhängig. Eine hohe Aufnahme von Phytaten kann eine Zinkaufnahme im Darm behindern.

Phytate sind sekundäre Pflanzenstoffe. Sie stecken vermehrt in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Pseudogetreide wie Quinoa oder Amaranth, Nüssen und Samen und können Zink, aber auch Kalzium, Magnesium und Eisen im Darm binden. Die Aufnahme dieser Spurenelemente kann dadurch gestört sein.  

Zink in Lebensmitteln: Wo steckt das „Haut-Mineral“ drin?

Die gute Nachricht vorweg: In vielen Lebensmitteln ist Zink enthalten, wenn auch teilweise nur in geringen Mengen. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied in der Bioverfügbarkeit zwischen tierischen und pflanzlichen Quellen. Pflanzliche Lebensmittel enthalten oft Stoffe (wie Phytinsäure), die die Aufnahme hemmen, wodurch der Körper Zink aus tierischen Produkten meist besser verwerten kann.

Hier sind die Top-Lieferanten für Ihren Speiseplan:

Die Spitzenreiter (tierisch – hohe Verfügbarkeit):

  • Austern: Sie sind die unangefochtenen Zink-Könige (bis zu 22 mg pro 100 g).
  • Rindfleisch: Besonders rotes Fleisch liefert viel gut verfügbares Zink.
  • Leber: Die Leber ist eine Nährstoffbombe, die auch reich an Zink ist.
  • Käse: Hartkäse wie Emmentaler oder Gouda trägt ebenfalls zur Versorgung bei.

Die „Green Heroes“ (pflanzlich – gute Quellen für Veganer):

  • Kürbiskerne und Mohn: Sie eignen sich perfekt als Topping für Müsli oder Salat.
  • Haferflocken: Sie sind der Klassiker im Frühstück (ca. 4 mg pro 100 g).
  • Hülsenfrüchte: Linsen, Sojabohnen und Kichererbsen
  • Nüsse: Paranüsse, Walnüsse und Pekannüsse

Experten-Tipp für eine bessere Aufnahme

Sie können die Zinkaufnahme aus pflanzlichen Quellen aktiv steigern!

  1. Einweichen: Wenn Sie Hülsenfrüchte oder Getreide über Nacht einweichen oder Sauerteigbrot wählen, wird die Phytinsäure, die die Aufnahme von Zink hemmen kann, abgebaut.
  2. Sauer macht lustig: Vitamin C (z.B. aus Zitrusfrüchten oder Paprika) oder andere organische Säuren erhöhen die Zinkaufnahme. Trinken Sie zum Haferflocken-Müsli also gerne ein Glas Orangensaft!
  3. Abstand zu Kaffee und Tee: Die enthaltenen Gerbstoffe (Tannine) können die Aufnahme hemmen. Genießen Sie diese Getränke am besten mit etwas Abstand zu zinkreichen Mahlzeiten!

Nahrung oder Ergänzungsmittel: Was ist der richtige Weg für mich?

Viele Menschen fragen sich: Muss ich Zink wirklich supplementieren? Die Antwort hängt stark von Ihrem Lebensstil und Ihrem Hautzustand ab.

Wenn Sie sich mischköstlich ernähren (also auch Fleisch, Eier und Milchprodukte essen) und gesund sind, decken Sie Ihren Grundbedarf oft problemlos über die Nahrung ab und die Einnahme von Zink ist nicht zwingend erforderlich. Eine bunte, frische Küche ist die beste Basis gegen einen Mangel an Zink.

Es gibt jedoch Situationen, in denen es schwierig ist, allein über das Essen auf die optimalen Mengen zu kommen.

  • Vegetarische oder vegane Ernährung: Durch den Verzicht auf tierische Quellen und die höhere Aufnahme von Phytinsäure benötigt der Körper oft mehr Zink über die Nahrung, um den gleichen Spiegel zu erreichen.
  • Für das Hautbild: Wer gezielt etwas für Haut, Haare und Nägel tun möchte (z. B. bei unreiner Haut), profitiert oft von einer konstanten, gesicherten Zufuhr.
  •          Stress und Sport: Hohe körperliche und mentale Belastung können den Verbrauch erhöhen und die Ausscheidung über Schweiß fördern.

Wer sollte besonders auf seinen Zinkhaushalt achten?

Forscher schätzen, dass vor allem ältere Menschen oft weniger als die Hälfte des empfohlenen Tagesbedarfs an Zink zu sich nehmen. Aber auch andere Personengruppen sollten vermehrt auf ihre Zinkzufuhr achten.

  •           Senioren: Mit dem Alter lässt oft der Appetit nach und die Aufnahmefähigkeit des Darms verringert sich.
  •        Menschen mit chronischen Darmerkrankungen: Hier kann die Resorption von Nährstoffen gestört sein.
  •        Menschen mit Diabetes: Durch den veränderten Stoffwechsel und vermehrte Urinausscheidung geht oft mehr Zink verloren.

Frau mit schöner Haut durch Zink

Wie können Sie Zink gezielt ergänzen?

Wenn Sie Ihren Zinkhaushalt gezielt unterstützen möchten, können hochwertige Nahrungsergänzungsmittel eine sinnvolle Option sein. Wichtig ist dabei die Qualität der Verbindung.

In unserem Nahani-Shop finden Sie mit ZINK (HVP CHELAT) und ZINK ULTRA 25 zwei Produkte mit Zink. Die eingesetzten Zinkverbindungen sind auf eine gute Bioverfügbarkeit ausgelegt. Zink wird so vom Darm gut aufgenommen und kann zur täglichen Nährstoffversorgung beitragen. In den ZINK ULTRA 25-Kapseln bereichern zudem verschiedene B-Vitamine, Taurin, grüner Tee, Apfelsäure, Kürbiskernextrakt und Molybdän die Rezeptur.

In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung können diese Produkte helfen, auf den eigenen Zinkhaushalt zu achten – für Haut, Haare und Nägel im Rahmen eines bewussten Lebensstils.  

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel dargestellten Informationen sind nur für allgemeine Informationszwecke bestimmt und stellen keine medizinische Beratung dar.