Frau hält Paprika als ein Lebensmittel mit Antioxidantien in die Kamera

Freie Radikale entstehen auf unterschiedliche Weise, etwa durch UV-Strahlung oder körpereigene Prozesse. Antioxidantien wirken im Körper wie ein Schutzschild gegen oxidativen Stress. Dieser kann durch freie Radikale ausgelöst werden, die unter bestimmten Bedingungen körpereigene Strukturen angreifen. Sind genügend Antioxidantien vorhanden, kann das die freien Radikale neutralisieren.

Der Körper verfügt über antioxidative Schutzmechanismen. Darüber hinaus liefern uns auch verschiedene Lebensmittel antioxidative Stoffe.

Kurz und bündig: Antioxidantien in Lebensmitteln

  • Zellschutz im Fokus: Antioxidantien wirken wie ein natürlicher Schutzschild, der Zellen vor oxidativem Stress durch freie Radikale bewahren kann.
  • Wichtige Nährstoff-Partner: Sowohl Vitamine (wie C und E) als auch Spurenelemente (wie Zink und Selen) tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
  • Reichhaltige Quellen und ORAC-Grenzen: Pflanzliche Lebensmittel wie Gewürze, Beeren, grüner Tee oder Hülsenfrüchte zeichnen sich durch hohe ORAC-Werte aus.
  • Nahani-Unterstützung: Der ANTIOX-VIT C8-KOMPLEX bietet eine durchdachte Kombination ausgewählter antioxidativer Mikronährstoffe für eine gezielte Ergänzung im Alltag.

Warum sollte man Lebensmittel mit vielen Antioxidantien essen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung liefert antioxidative Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe.

Zwar produziert der Körper auch selbst antioxidative Schutzstoffe, viele nehmen wir jedoch mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen über die Nahrung auf.

Antioxidantien lassen sich in Kategorien einteilen. Zu den wichtigsten zählen:

  • Vitamine
  • Mineralstoffe und Spurenelemente
  • Sekundäre Pflanzenstoffe

Welche Vitamine sind antioxidativ?

Bestimmte Vitamine spielen eine zentrale Rolle im körpereigenen Zellschutz und sind unverzichtbar bei der Neutralisation freier Radikale.

  • Vitamin C: Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Vitamin C trägt außerdem dazu bei, Vitamin E in seiner reduzierten Form zu regenerieren. Es kommt vor allem in Gemüse, Paprika, Beeren und Zitrusfrüchten vor.
  • Vitamin E: Dieses Vitamin trägt ebenfalls dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Dieses Antioxidans steckt in Nüssen, Samen und hochwertigen Pflanzenölen wie Olivenöl oder Rapsöl.

Welche Mineralstoffe und Spurenelemente fungieren als Antioxidantien?

Neben Vitaminen leisten auch ausgewählte Mineralstoffe und Spurenelemente einen wertvollen Beitrag, indem sie enzymatische Schutzmechanismen im Körper unterstützen.

  • Zink: Zink trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Es gehört zu den Antioxidantien, weil es Enzyme unterstützt, die antioxidative Reaktionen katalysieren. Zink kommt in Fleisch, Meeresfrüchten und Hülsenfrüchten vor.
  • Selen: Dieses Spurenelement unterstützt ebenfalls antioxidative Enzym-Reaktionen. Es ist hauptsächlich in Nüssen, Samen und Fisch vorhanden.

Welche sekundären Pflanzenstoffe neutralisieren freie Radikale?

Sekundäre Pflanzenstoffe bilden eine unglaublich vielfältige Gruppe von Schutzstoffen, die das antioxidative Spektrum unserer Ernährung auf natürliche Weise ergänzen.

  • Carotinoide: Dieser sekundäre Pflanzenfarbstoff färbt Obst und Gemüse bunt. Karotten, Tomaten, aber auch Spinat enthalten Carotinoide.
  • Polyphenole: Diese Verbindungen sind etwa in grünem Tee, dunkler Schokolade oder in Rotwein vorhanden. 

Welche Lebensmittel sind Quellen für Antioxidantien?

Folgende Lebensmittel enthalten sehr viele Antioxidantien, beurteilt nach den ORAC-Werten:

  • Gewürze: Gewürznelken gehören mit einem ORAC-Wert von über 290.000 µmol TE pro 100 g zu den Spitzenreitern unter den Gewürzen bezüglich ihres Antioxidantien-Gehalts. Auch getrockneter Oregano oder Rosmarin weisen sehr hohe ORAC-Werte auf.
  • Getränke: Bei den Getränken liegen Matcha und grüner Tee gemessen an den ORAC-Werten weit vorne.
  • Früchte: Bei den Früchten steht die Acai-Frucht mit mehr als 100.000 µmol TE pro 100 g an der Spitze der Liste. Dahinter folgt die Aronia mit ca. 22.000 µmol TE. Aber auch die heimische Blaubeere oder Brombeeren sowie die Cranberry enthalten vergleichsweise hohe Mengen an antioxidativen Pflanzenstoffen.
  • Hülsenfrüchte: Ähnlich stark vom ORAC-Wert sind Kidneybohnen, Artischocken oder Linsen mit einem ORAC-Wert um die 7000 bis 9000 µmol TE pro 100 g. 

Schüssel mit Gewürznelken mit hohem ORAC-Wert

Was ist der ORAC-Wert?

ORAC ist die Abkürzung für „Oxygen Radical Absorbance Capacity“ und beschreibt die antioxidative Kapazität eines Stoffes unter Laborbedingungen. Je höher der ORAC-Wert, desto größer ist die im Labor gemessene antioxidative Kapazität. Allerdings ist dieser Wert relativ umstritten, da er ausschließlich an isolierten Antioxidantien im Labor ermittelt wurde.

Expert*innen kritisieren am ORAC-Wert vor allem die eingeschränkte Übertragbarkeit auf den menschlichen Organismus. Selbst, wenn ein Lebensmittel einen hohen ORAC-Wert besitzt, lässt das keine Rückschlüsse auf die Bioverfügbarkeit zu. Das heißt, in welchem Umfang dieser Stoff vom Körper aufgenommen und dorthin transportiert wird, wo die antioxidative Wirkung geschehen soll, ist unklar.  

Es gibt auch keine ausreichend wissenschaftliche Beweise dafür, dass Lebensmittel mit sehr hohen ORAC-Werten allein gesundheitliche Vorteile bringen.

Wie kann man seinen Körper mit Antioxidantien unterstützen?

Ein gesunder Lebensstil und eine ausgewogene Ernährung können zur Neutralisation freier Radikale im Körper beitragen. Wer sein Wohlbefinden zusätzlich unterstützen möchte, greift zu hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln.

In unserem Nahani-Shop finden Sie dazu den ANTIOX-VIT C8-KOMPLEX. Er kombiniert sinnvoll miteinander ausgewählte antioxidative Mikronährstoffe. Unter anderem tragen Zink, Selen und Mangan dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel dargestellten Informationen sind nur für allgemeine Informationszwecke bestimmt und stellen keine medizinische Beratung dar.