Frau mit einem Glas mit fermentiertem Gemüse

Sauerkraut oder milchsauer eingelegte Gurken sind vielen als fermentiertes Gemüse ein Begriff. Aber wussten Sie, dass auch Sauerteigbrot, Apfelessig, gereifter Käse, schwarzer Tee oder Salami zu den fermentierten Lebensmitteln gehören?

In Asien zeigt sich mit Nattó, Miso, Sojasauce, Tamari oder Kombucha ebenfalls eine lange Tradition der Fermentation. Hierzulande nutzten unsere Großeltern die Fermentation vor allem, um die Herbst- und Sommerernte durch den Winter zu bringen.

Heute liegt sauer eingelegtes Gemüse vor allem durch soziale Medien wieder voll im Trend. Es gilt als besonders bekömmlich für die Verdauung und punktet dazu noch mit Nachhaltigkeit. Und das Beste: Es lässt sich ganz einfach selbst herstellen.

Kurz und bündig: fermentiertes Gemüse

  • Tradition trifft Trend: Die Fermentation ist eine bewährte Methode, um die Ernte haltbar zu machen, und liegt aktuell voll im Trend.
  • Vielfältige Quellen: Neben klassischem Sauerkraut und Kimchi gehören auch Lebensmittel wie Apfelessig, Miso oder Kombucha zu den fermentierten Speisen.
  • Einfach selbst gemacht: Mit frischem Gemüse, Wasser, unjodiertem Salz und Einmachgläsern (die wegen entstehendem Kohlendioxid nicht luftdicht verschlossen werden dürfen) gelingt die Milchsäuregärung zu Hause.
  • Mikrobiom-Unterstützung: Ergänzend zu fermentierten Lebensmitteln bieten Produkte von Nahani wie PRO HUMAN (mit lebensfähigen Mikroorganismen und Ballaststoffen) sowie VERDAUUNGSENZYME eine gezielte Unterstützung für den Alltag.

Warum liebt Ihre Verdauung fermentiertes Gemüse?

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die die Verdauung unterstützen. Fermentierte Lebensmittel können deshalb bekömmlicher sein. Durch die Gärung wird beispielsweise das Gemüse schon „vorverdaut“ und belastet den Darm weniger. Selbst Menschen mit Verdauungsproblemen vertragen Fermentiertes oft besser.

Was passiert bei der Fermentation?

Bei der Fermentation stoßen Bakterienkulturen die Gärung an. Sie führt dazu, dass Lebensmittel länger haltbar bleiben.

Es gibt verschiedene Methoden der Fermentation. Bei der einfachsten Methode, der Milchsäuregärung, bauen vor allem Milchsäurebakterien Kohlenhydrate ab. Es entsteht Milchsäure und der pH-Wert sinkt.

Das saure Milieu hemmt das Wachstum unerwünschter Mikroorganismen. Die Haltbarkeit der Lebensmittel verlängert sich.

Welche Vorteile haben fermentierte Lebensmittel?

Speziell fermentiertes Gemüse bietet gleich mehrere Vorteile:

  • Während der Fermentation kann sich durch die Milchsäurebakterien der Vitamingehalt verändern.
  • Durch den Abbau bestimmter Pflanzenstoffe kann sich die Bioverfügbarkeit einzelner Mineralstoffe verbessern.
  • Der Gärprozess kann die Verfügbarkeit von Vitaminen und Eiweiß im Darm beeinflussen.

Menschen mit Histaminintoleranz sollten bei fermentierten Produkten jedoch eher vorsichtig sein.

Was braucht man, um Gemüse haltbar zu machen?

Für Anfänger eignen sich zur Fermentation feste Gemüsesorten wie Chinakohl, Karotten, Kraut, Rote Bete, Fenchel, Zwiebel, Knoblauch oder Radieschen. Fortgeschrittene dürfen sich auch an weichere Sorten wie Tomaten, Gurken oder Paprika heranwagen. Allerdings brauchen diese Sorten mehr Salz.

Folgende Basis-Ausstattung brauchen Sie:

  • Gefäße: Einmachgläser ab 500 ml
  • Gewicht: Gläser (spezielle Fermentationsgewichte sind nicht zwingend notwendig)
  • Salz hinzufügen: unbehandeltes Salz ohne Jod oder Rieselhilfe
  • Gemüse: am besten regional, unbeschädigt und bio
  • Gewürze: Ingwer, Pfefferkörner, Senfkörner, Lorbeer, Dill, usw.

Wie fermentiert man Gemüse?

Wir zeigen Ihnen hier Schritt für Schritt, wie Sie Gemüse oder Obst fermentieren können:Salz und Wasser für festes Gemüse mischen: 20 g auf 1 l Wasser

  • Gemüse (auch mehrere verschiedene) waschen.
  • Gemüse in Stücke schneiden
  • Dicht in ein sauberes Glas schichten und mit Salzlake übergießen.
  • Gewicht auflegen und bei Raumtemperatur je nach verwendeter Sorte fermentieren lassen.

Lagern Sie die Gläser kühl und dunkel, da Sonnenlicht die Kulturen schädigen kann! Verschließen Sie die Gläser auf keinen Fall luftdicht! Durch den Gärvorgang entsteht CO2, das entweichen muss. Aufsteigende Bläschen können die Fermentation anzeigen. Keine Sorge, wenn die Flüssigkeit trüb erscheint. Auch das ist ein Zeichen, dass die Milchsäurebakterien arbeiten.

Fermentiertes Gemüse beim Reifeprozess

Wann kann man fermentiertes Gemüse essen?

Für eine milde Fermentation reicht es bereits, die Gläser einige Tage bis zu zwei Wochen stehen zu lassen.

Je nach persönlichem Geschmack können Sie das Gemüse auch mehrere Wochen fermentieren. Sobald die gewünschte Gärung erreicht ist, stellen Sie das Glas in den Kühlschrank! Dort ist es dann noch bis zu 12 Monate genießbar. Solange das Gemüse völlig mit Salzlake bedeckt ist, besteht keine Schimmelgefahr.

Wie können Sie Ihre Mikroorganismen und Ihr Mikrobiom unterstützen?

Eine ausgewogene Ernährung und ein bewusster Lebensstil bilden die ideale Basis für eine vielfältige Welt an Mikroorganismen in unserem Körper. Wer diesen Bereich zusätzlich unterstützen möchte, greift zu unseren sorgfältig formulierten Präparaten von Nahani.

  • PRO HUMAN: Das Präparat liefert pro Kapsel 42 Milliarden geprüfte, lebensfähige Mikroorganismen aus 12 verschiedenen Bakterienstämmen menschlicher Herkunft. Ergänzt wird die Rezeptur durch die Ballaststoffe Inulin und Arabinogalactan.
  • VERDAUUNGSENZYME: Diese Kombination vereint natürliche pflanzliche und tierische Enzyme wie Protease, Amylase und Lipase sowie Betain-Hydrochlorid, sinnvoll ergänzt durch Papain und Taurin.

Unterstützen Sie Ihre tägliche Routine mit fermentierten Lebensmitteln und den sorgfältig konzipierten Reinsubstanzen von Nahani!

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel dargestellten Informationen sind nur für allgemeine Informationszwecke bestimmt und stellen keine medizinische Beratung dar.