Frau mit Diabetes misst Blutzucker

Die Diagnose Diabetes ist für viele Betroffene zunächst ein Schock. Sie bedeutet eine Umstellung im Alltag, kann aber auch ein Anstoß sein, die eigene Gesundheit bewusster in die Hand zu nehmen. Mit einer ausgewogenen Ernährung und gesunden Lebensgewohnheiten lässt sich das Wohlbefinden deutlich verbessern. Sie müssen dabei nicht auf Genuss verzichten.

Wie entsteht Diabetes und was kann man tun?

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist. Das liegt daran, dass der Körper das Hormon Insulin entweder nicht mehr ausreichend produziert oder nicht mehr richtig verwertet. Erste Anzeichen sind vermehrter Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit oder Antriebslosigkeit. Wird Diabetes früh erkannt, kann man durch die richtige Behandlung Folgeschäden vermeiden.

Man unterscheidet im Wesentlichen zwei Formen:

  •  Typ 1-Diabetes entsteht meist in jungen Jahren, weil das Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen zerstört. Die Betroffenen müssen lebenslang Insulin zuführen.
  •  Typ 2-Diabetes entwickelt sich langsam. Bewegungsmangel, Übergewicht und eine ungesunde Ernährung sind oft mitverantwortlich dafür. Hier kann eine bewusste Lebensweise mit ausgewogener Ernährung, Gewichtsreduktion und regelmäßiger Bewegung die Insulinempfindlichkeit wieder verbessern.

Wichtig ist eine frühzeitige ärztliche Diagnose. Nur so lassen sich Komplikationen vermeiden und die Therapie individuell anpassen. Ein gesunder Lebensstil bildet dabei die wichtigste Grundlage, um den Blutzucker dauerhaft stabil zu halten und die Lebensqualität zu erhalten. 

Welche Ernährung bei Diabetes?

Die richtige Ernährung ist das A und O bei Diabetes. Ziel ist es, starke Blutzuckerschwankungen zu vermeiden. Dabei spielen vor allem die Menge und Qualität der Kohlenhydrate sowie der Umgang mit Fetten und Proteinen eine wichtige Rolle.

Mit einer abwechslungsreichen, ausgewogenen Mischkost sowie durch mediterrane Ernährung, vegetarische oder vegane Ernährung lässt sich das Ziel meist gut erreichen. 

Wichtig ist, dass sie zu Ihrem Alltag passt und Freude am Essen ermöglicht.

Grundprinzipien einer diabetesfreundlichen Ernährung:

Wesentlich sind folgende Grundsätze:

  • Kohlenhydrate bewusst wählen: Setzen Sie auf Lebensmittel mit niedrigem glykämischem Index! Sie lassen den Blutzucker langsamer ansteigen.
  • Ausreichend Ballaststoffe: Viele Erfahrungen zeigen, dass Ballaststoffe eine stabile Blutzuckerreaktion unterstützen können.
  • Gesunde Fette bevorzugen: Hochwertige Pflanzenöle können sich positiv für Herz und Gefäße auswirken.
  • Proteine integrieren: Eiweiß aus Fisch, Hülsenfrüchten, fettarmen Milchprodukten oder magerem Fleisch kann dabei unterstützen, den Blutzucker nach den Mahlzeiten stabil zu halten.
  • Langsam essen und bewusst portionieren: Wer langsam isst, sättigt sich besser und vermeidet überschüssige Kalorien.

Eine bewusste Ernährung kann auch Spaß machen. Probieren Sie neue Rezepte, würzen Sie kreativ mit Kräutern und nehmen Sie sich Zeit zum Essen! Das unterstützt zusätzlich die Verdauung und Sättigung. 

Welche Lebensmittel bei Diabetes?

Bei Diabetes kommt es weniger darauf an, einzelne Lebensmittel strikt zu verbieten, sondern ihre Wirkung auf den Blutzucker zu kennen und Mahlzeiten sinnvoll zu kombinieren. Besonders empfehlenswert sind:

  • Gemüse in großer Vielfalt: Ideal sind 3 Portionen täglich. Blattgemüse, Brokkoli, Zucchini, Tomaten und Paprika liefern Vitamine und Ballaststoffe.
  • Obst in moderaten Mengen: Besonders geeignet sind Beeren, Äpfel, Kiwis oder Zitrusfrüchte. Reife Bananen oder Trockenfrüchte erhöhen den Blutzucker schneller.
  • Hülsenfrüchte: Bohnen, Linsen, Erbsen und Kichererbsen sättigen gut und sind reich an pflanzlichem Eiweiß.
  • Vollkorn statt Weißmehl: Vollkornbrot, Naturreis, Quinoa oder Haferflocken haben einen langsameren Einfluss auf den Blutzucker.
  • Fisch und mageres Protein: Besonders fettreiche Fische wie Lachs oder Makrele liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren.

Achten Sie außerdem auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr, am besten in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee!

Vermeiden sollten Sie hingegen zuckerhaltige Getränke und Fruchtsäfte, Weißmehlprodukte, Süßigkeiten, Gebäck, stark verarbeitete Fleischprodukte und Fast Food sowie übermäßigen Alkoholkonsum.

Mann und Frau kochen mit Gemüse

Können Nahrungsergänzungsmittel bei Diabetes helfen?

Neben einer ausgewogenen Ernährung können bestimmte Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein, um den Körper zusätzlich mit Mikronährstoffen zu versorgen. Sie ersetzen keine gesunde Ernährung, können aber helfen, den Stoffwechsel und das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen.

Mit der Nahani R+ ALPHA-LIPONSÄURE setzen Sie auf ein starkes Antioxidans, das Zellschutz bietet und auch andere Antioxidantien mobilisieren kann.  

Ergänzend empfehlen wir MYO-INOSITOL 125 G, ein rein pflanzliches Pulver, das laut Studien positive Effekte in Insulinregulationsprozessen zeigt.

Beide Produkte wurden nach strengen Qualitätsstandards hergestellt und sind ideal, wenn Sie Ihre Ernährung im Sinne einer ganzheitlichen und diabetesfreundlichen Lebensweise ergänzen möchten.

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel dargestellten Informationen sind nur für allgemeine Informationszwecke bestimmt und stellen keine medizinische Beratung dar.