Fruchtbarkeit des Mannes unterstützen und Kinderwunsch näherkommen
Laut einer Studie hat sich die durchschnittliche Spermienkonzentration zwischen 1973 und 2018 mehr als halbiert. Die Spermienanzahl gilt nicht nur als Hinweis auf die Fruchtbarkeit des Mannes. Sie wird auch mit allgemeinen Gesundheitsfaktoren in Verbindung gebracht.
Fachleute diskutieren, ob Umweltbelastungen und eine ungesunde Lebensweise zur sinkenden Samenqualität beitragen. Der eigene Lebensstil kann somit auch Einfluss auf einen unerfüllten Kinderwunsch nehmen.
Wer ungewollt kinderlos bleibt, kann mit einem bewussten Lebensstil unter Umständen die Voraussetzungen für die männliche Fruchtbarkeit verbessern. Auch präventive Maßnahmen wie regelmäßige medizinische Checks und eine ausgewogene Lebensführung können langfristig hilfreich sein.
Fruchtbarkeit des Mannes – Wann gilt ein Mann als unfruchtbar?
Während die Fruchtbarkeit bei Frauen auf einige Jahre begrenzt ist, können Männer bis ins hohe Alter Kinder zeugen. Bleibt eine Schwangerschaft trotz regelmäßiger Versuche über zwölf Monate hinweg aus, sprechen Fachleute laut WHO-Definition von Unfruchtbarkeit. Das betrifft weltweit rund 10 bis 15 % aller Paare.
Bei Frauen sind oft hormonelle Ursachen beteiligt. Beim Mann können organische Gründe wie ein unbehandelter Hodenhochstand in der Kindheit eine Rolle spielen. Wird dieser zu spät behandelt, kann die Hodenfunktion beeinträchtigt sein. Infolgedessen können zu wenige oder keine Spermien im Ejakulat vorhanden sein.
Nicht immer sind die Ursachen organischer Natur. Männer mit unerfülltem Kinderwunsch sollten in jedem Fall eine urologische Abklärung in Betracht ziehen. Ein Facharzt kann je nach Befund geeignete Maßnahmen empfehlen, die individuell abgestimmt werden.
Selbst ist der Mann: Fruchtbarkeit unterstützen durch Anpassung des Lebensstils
Männer können tatsächlich selbst einiges tun, um ihre Fruchtbarkeit zu unterstützen – und das sogar mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen:
- Alkohol reduzieren: Studien deuten darauf hin, dass übermäßiger Alkoholkonsum mit einer verminderten Testosteronproduktion und Fruchtbarkeit in Verbindung stehen kann.
- Nicht rauchen: Nikotin kann sich negativ auf die Spermienanzahl und die Qualität der Erbinformationen auswirken.
- Übergewicht reduzieren: Einige Studien legen nahe, dass starkes Übergewicht die Spermienqualität beeinflussen kann. Gewichtsreduktion kann hier einen positiven Effekt haben.
- Extremsport sanfter angehen: Leistungssport auf hohem Niveau kann bei Männern den Testosteronspiegel senken. Dies wiederum kann Auswirkungen auf die Spermienproduktion haben. Ein aktives Sexualleben wird in der Literatur mit hormonellen Ausgleichsprozessen in Verbindung gebracht.
- Hitzebelastung vermeiden: Häufige Hitzebelastung im Hodenbereich wird als möglicher Risikofaktor für eine verminderte Spermienproduktion diskutiert.
Nährstoffreiche Ernährung für die Fruchtbarkeit
Neben ausreichend Schlaf, Stressabbau und regelmäßiger Bewegung ist auch die Ernährung ein zentraler Faktor für die Fruchtbarkeit.
Besonders Zink und Selen tragen zur normalen Spermienbildung und Reproduktion bei. Vorausgesetzt, sie werden in ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen. Zink ist unter anderem in Haferflocken, Nüssen, Linsen, Milchprodukten und Austern enthalten.
Auch antioxidativ wirksame Substanzen, Omega-3-Fettsäuren, Vitamine wie Folsäure und die Vitamine B6 und B12, und viel frisches Obst, Gemüse und Vollkornprodukte können Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Sie tragen zum Erhalt der Gesundheit bei.
Welche Lebensmittel können die reproduktive Gesundheit unterstützen?
Antioxidantien finden sich in einer Vielzahl pflanzlicher Lebensmittel, z. B. in Spinat, Brokkoli, Tomaten, Paprika, Karotten, Salat, Knoblauch und roten Zwiebeln. Auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Kidneybohnen und Kichererbsen sowie Nüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne und Chiasamen enthalten wertvolle Inhaltsstoffe. Diese liefern zudem ungesättigte Fettsäuren, die normale Körperfunktionen unterstützen.
Fettreiche Fische wie Thunfisch, Lachs und Sardinen liefern neben Omega-3-Fettsäuren auch Selen, ein wichtiges Spurenelement. Selen unterstützt das Immunsystem und die normale Spermabildung. Eine abwechslungsreiche, pflanzenbetonte Ernährung bildet somit eine gute Grundlage für die allgemeine Vitalität.
Nahrungsergänzungsmittel als Unterstützung für die Fruchtbarkeit
Nahrungsergänzungsmittel können zur gezielten Ergänzung von Nährstoffen in einer ausgewogenen Ernährung verwendet werden. Wer dies in Erwägung zieht, sollte auf geprüfte Qualität und transparente Zusammensetzungen achten.
Die MASCU FERTIL-Kapseln von Nahani kombinieren sorgfältig ausgewählte Inhaltsstoffe. Es enthält zum Beispiel Zink, das zur Erhaltung normaler Fruchtbarkeit und Reproduktion beiträgt, sowie Selen, das eine normale Spermabildung unterstützt. Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe runden die Rezeptur ab.
Ein gesunder Lebensstil, ausgewogene Ernährung und ärztliche Beratung bilden jedoch die wichtigste Grundlage auf dem Weg zur Vaterschaft.
Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel dargestellten Informationen sind nur für allgemeine Informationszwecke bestimmt und stellen keine medizinische Beratung dar.
