Besser schlafen: Tipps für einen erholsamen Schlaf
Der Schlaf gehört zu unseren wichtigsten Grundbedürfnissen. Ohne ihn ist unser Organismus nicht überlebensfähig. Jüngere Studien haben einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Dauer und Qualität des Schlafs, der Gesundheit und der Lebenserwartung belegt.
Fast ein Drittel der Bevölkerung ist von Problemen mit Ein- und Durchschlafen betroffen. Sie sind in unserem heutigen Alltag schon fast zur Normalität geworden. Wie viel Schlaf wir benötigen, wird dadurch bestimmt, mit wie vielen Stunden Schlaf wir uns über den Tag hinweg fit und ausgeruht fühlen.
Um besser zu schlafen und am Morgen erholt aufzuwachen, haben wir hier einige Tipps zusammengestellt:
Feste Schlafzeiten unterstützen den Schlafrhythmus
Der Körper kann sich an gewisse Schlafzeiten gewöhnen. Deshalb hilft es, möglichst immer zur selben Zeit zu Bett zu gehen und morgens aufzustehen, auch am Wochenende und im Urlaub.
Bewegung und Entspannung im richtigen Maß
Tagsüber aktiv sein
Körperliche Aktivitäten tagsüber, vorzugsweise an der frischen Luft, machen müde und bauen zudem Stress ab. Ab mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen sollte jedoch kein Sport mehr getrieben werden.
Stress vor dem Schlafengehen vermeiden
Stressbelastungen in den Stunden vor dem Schlafengehen sollte man meiden.
Entspannungsübungen und Entspannungsbäder
Entspannungsübungen und/oder Entspannungsbäder in rund 37 Grad warmem Wasser (Körpertemperatur), zum Beispiel mit Lavendel-Zusatz, vor dem Schlafengehen können ebenfalls helfen.
Essen und Trinken am Abend
Auf anregende Getränke wie Kaffee oder gewisse Teesorten und auf Alkohol sollte man besser verzichten.
Verdauungsbeschwerden behindern das Einschlafen. Deshalb sollte man abends keine üppigen Mahlzeiten oder viel Flüssigkeit einnehmen und nach dem Abendessen mindestens zwei Stunden mit dem Schlafengehen warten.
Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen reduzieren
Ca. zwei Stunden vor dem Zubettgehen sollte man Arbeiten am Computer vermeiden. Das Licht des Computerbildschirms kann aktivierend wirken.
Das Bett mit Schlaf verbinden
Erst bei Müdigkeit ins Bett gehen
Erst bei Müdigkeit zu Bett gehen und im Bett Aktivitäten wie Lesen, Fernsehen, Radio hören, Telefonieren, Essen usw. unterlassen.
Bei längerem Wachliegen wieder aufstehen
Wer innerhalb von 30 Minuten nicht eingeschlafen ist, steht besser wieder auf, geht in ein anderes Zimmer und verrichtet eine ruhige Tätigkeit, bis die Müdigkeit aufkommt, um dann ins Bett zurückzukehren. Das Bett sollte man mit möglichst schnellem Einschlafen verbinden.
Die richtige Schlafumgebung schaffen
Im Schlafzimmer für eine angenehme Atmosphäre sorgen und dabei auf die Zimmertemperatur, die Lichtverhältnisse und viel Ruhe achten. 17 bis 20 Grad gelten als optimal.
Mit beruhigenden Gedanken zur Ruhe kommen
Schäfchen zählen kann das Einschlafen tatsächlich erleichtern. Anstelle von Schäfchen kann man sich auch schöne, ruhige Bilder vorstellen, die eine beruhigende und entspannende Wirkung haben.
Pflanzen, Mineralstoffe und Nährstoffe für den Schlaf
Verschiedene Pflanzen, Mineralstoffe und weitere Nährstoffe können dank ihrer beruhigenden und entspannenden Wirkung das Einschlafen erleichtern und einen erholsamen Schlaf fördern.