Vergesslich wirkende, sitzende Frau mit Tasse sollte Alzheimer vorbeugen

Alzheimer gehört mit etwa 40 Prozent zu den weltweit häufigsten Formen der Demenz.

Schätzungen zufolge sind rund 24 Millionen Menschen weltweit betroffen. Bei Alzheimer sterben Nervenzellen im Gehirn ab. Nach und nach gehen damit die kognitiven Fähigkeiten eines Menschen verloren. 

Erste Symptome sind meist Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis. Die Betroffenen können sich zum Beispiel nicht mehr erinnern, was sie gerade getan oder vor Kurzem gegessen haben. Sie haben Schwierigkeiten in der Organisation oder Planung wichtiger Dinge. 

Auch Entscheidungen zu treffen, fällt zunehmend schwer. Oft spielen Lifestyle-Faktoren eine Rolle. Mit einigen Tipps lässt sich der geistige Abbau im Alter mit bestimmten Maßnahmen oft verlangsamen und die geistige Leistungsfähigkeit langfristig unterstützen.

Welche Ursachen für Alzheimer gibt es?

Die Ursachen von Alzheimer sind wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt. Vermutlich spielen mehrere Faktoren bei der Entstehung zusammen. Forschende vermuten, dass die Verklumpung bestimmter Proteine im Gehirn zum Abbau von Nervenzellen beiträgt. Bereits vor über 120 Jahren beschrieb Alois Alzheimer die sogenannten „Plaques“ als mögliche Ursache der Erkrankung.

  • Amyloid-Beta: Verklumpungen dieses natürlichen Proteins finden sich bei Alzheimer vor allem im Hippocampus, jener Hirnregion, die für das Gedächtnis zuständig ist. Die Ablagerungen können die Versorgung der Nervenzellen mit Nährstoffen behindern. Sie gehen zugrunde.
  • Tau-Fibrillen: Das Tau-Protein stabilisiert gesunde Nervenzellen. Bei Alzheimer verändert sich seine Struktur: Es entstehen fadenförmige Bündel, sogenannte Tau-Fibrillen. Die Zellen verlieren an Stabilität und gehen zugrunde. Die Kommunikation zwischen den Nervenzellen kann beeinträchtigt werden und das Gehirn verliert an Funktion.

Welche Risikofaktoren gibt es für Alzheimer?

Tatsächlich gibt es eine Reihe von Risikofaktoren, die Alzheimer begünstigen können. Dazu zählen etwa 

  • Bewegungsmangel,
  • ein hoher Cholesterinspiegel,
  • Depressionen,
  • Diabetes,
  • Rauchen,
  • Bluthochdruck,
  • Übergewicht oder
  • übermäßiger Alkoholkonsum.

Auch ein niedriger Bildungsgrad, Luftverschmutzung, Hörverlust, soziale Isolation und Einsamkeit können das Risiko erhöhen. Kopfverletzungen können das Erkrankungsrisiko ebenfalls steigern.

Viele dieser Faktoren fördern chronische Entzündungen im Körper, die schädliche Ablagerungen im Gehirn begünstigen und die Widerstandskraft des Gehirns gegen Schäden verringern können. Je mehr Risikofaktoren zusammenkommen, desto höher scheint die Wahrscheinlichkeit, im Alter zu erkranken.

Wie kann man Vergesslichkeit vorbeugen?

Mit einem gesunden Lebensstil und einigen Maßnahmen lassen sich kognitive Fähigkeiten bis ins hohe Alter unterstützen:

Sport und Bewegung für geistige Leistungsfähigkeit

Körperliche Aktivität kann nicht nur die Fitness unterstützen, sondern auch die Hirngesundheit. Etwa drei Stunden regelmäßige Bewegung pro Woche können sinnvoll sein.

Studien deuten darauf hin, dass sich selbst im hohen Alter durch Sport der geistige Abbau verlangsamen kann. Durch Aktivität ist es demnach möglich, die Sauerstoffversorgung im Gehirn zu verbessern. Dafür sind keine gezielten Übungen notwendig. Auch einfache Tätigkeiten wie Gartenarbeit oder Tanzen können hilfreich sein.

Mit Gehirnjogging dem Vergessen entgegenwirken

Nicht nur Sudoku oder Kreuzworträtsel helfen dem Gedächtnis auf die Sprünge. Auch das Lernen neuer Fähigkeiten wie Tanzen, Musizieren oder Sprachen beansprucht die grauen Zellen auf vielfältige Weise.

Verlassen Sie zum Beispiel gewohnte Routinen! Wichtig ist die geistige Abwechslung, denn Reize aktivieren unterschiedliche Hirnregionen.

Durch soziale Kontakte geistig fit bleiben

Regelmäßiger Austausch mit anderen Menschen stärkt die geistige Aktivität. Gespräche und gemeinsame Aktivitäten mit Familie und Freunden unterstützen die mentale Widerstandskraft. Wer sozial eingebunden ist, bleibt oft länger geistig aktiv.

Ausgewogene Ernährung gegen Vergesslichkeit

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse! Antioxidantien wie Vitamin C schützen die Zellen vor oxidativem Stress. Besonders viel davon steckt in Brokkoli, Grünkohl, Tomaten und rotem Paprika. Auch Polyphenole – etwa in Blaubeeren oder Olivenöl – werden mit kognitiver Leistungsfähigkeit in Verbindung gebracht.

Studien deuten darauf hin, dass Personen, die regelmäßig Fisch essen, seltener unter kognitivem Abbau leiden.

Frau schneidet Tomaten, um Alzheimer vorzubeugen

Kann man seine kognitiven Fähigkeiten mit Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen?

Einige Nährstoffe wie Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Auf dieser Basis haben wir bei Nahani die Produkte R+ ALPHA-LIPONSÄURE und OMEGA 3/6/7/9 entwickelt. Diese Nahrungsergänzungsmittel kombinieren Antioxidantien mit Omega-Fettsäuren und können eine sinnvolle Ergänzung im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung sein. Holen Sie sich jetzt ernährungsphysiologische Unterstützung von Gehirn und Nervensystem!

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel dargestellten Informationen sind nur für allgemeine Informationszwecke bestimmt und stellen keine medizinische Beratung dar.