Lebensmittel mit hohem Gehalt an Vitamin B9 (Folat oder Folsäure)

Kaum ein Vitamin bekommt vor allem bei Kinderwunsch so viel Aufmerksamkeit wie Folsäure. Schon vor der Schwangerschaft raten Ärzte zur Einnahme, um möglichst gut auf die Schwangerschaft vorbereitet zu sein. Folat trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft bei.

Außerdem spielt das Vitamin eine wichtige Rolle bei der Zellteilung und der normalen Blutbildung, also bei Prozessen, die während einer Schwangerschaft verstärkt ablaufen. Während das ungeborene Kind heranwächst, passieren zahlreiche körperliche Veränderungen. Dabei steigt auch der Bedarf an Folat deutlich. 

Was viele nicht wissen: Die Verwertung von Folsäure kann für manche Menschen problematisch sein, denn bei Folsäure handelt es sich lediglich um die synthetische Form des eigentlichen Vitamins Folat, die der Körper erst mühsam in die aktive Form umwandeln muss.

Kurz und bündig: Folsäure oder Folat?

  • Natürlich vs. synthetisch: Folat ist die in der Natur vorkommende Form von Vitamin B9, während Folsäure die künstlich hergestellte Variante beschreibt.
  • Die Hürde bei der Verwertung: Herkömmliche Folsäure muss im Körper erst über mehrere Schritte in aktives Folat umgewandelt werden. Dieser Prozess funktioniert genetisch bedingt nicht bei jedem Menschen reibungslos.
  • Ein empfindlicher Nährstoff: Da natürliches Folat in Lebensmitteln extrem empfindlich auf Hitze, Licht und Lagerung reagiert, geht bei der Zubereitung oft ein Großteil des Vitamins verloren.
  • Intelligente Kombination: Mit FOLAT AKTIV+B6+B12 bietet Nahani eine hochdosierte Zufuhr von 1.000 µg direkt aktivem Folat, kombiniert mit den Vitaminen B6 und B12 für Nerven, Energiestoffwechsel und Zellschutz.

Was ist der Unterschied zwischen Folsäure und Folat?

In der Natur kommt Vitamin B9 in aktiver Form als „Folat“ vor. In seiner synthetischen Form wird es als „Folsäure“ bezeichnet.

Dieses Vitamin gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen. Sein Name leitet sich vom lateinischen „folium“ für Blatt ab, da es erstmals aus einem Spinatblatt isoliert wurde.

Der Vorteil von synthetischer Folsäure ist, dass sie stabiler ist als Folat und fast zur Gänze vom menschlichen Körper aufgenommen werden kann. Allerdings braucht es einige Schritte, um im Körper in Folat umgewandelt zu werden.

Die Fähigkeit zur Umwandlung kann individuell unterschiedlich sein. Einige Menschen weisen genetische Varianten auf, die den Folatstoffwechsel beeinflussen können. Dabei wird häufig das Enzym MTHFR diskutiert, das am Folatstoffwechsel beteiligt ist. 

Wofür brauchen wir Folat?

Als Cofaktor für Enzyme ist Folat im Körper an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. 

Das wasserlösliche Vitamin spielt unter anderem überall dort eine Rolle, wo Wachstum stattfindet.

  • Für die Zellteilung ist Folat essentiell.
  • Folat trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zu einer normalen Blutbildung bei.
  • Außerdem trägt Vitamin B9 zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei. Homocystein ist eine Aminosäure, die als natürliches Zwischenprodukt im Eiweißstoffwechsel entsteht und vom Körper kontinuierlich abgebaut werden muss.

Da Folat eine wichtige Rolle während der Schwangerschaft spielt, haben Schwangere einen erhöhten Bedarf. Die ergänzende Aufnahme von Folsäure erhöht den Folatstatus bei Schwangeren. Ein niedriger Folatstatus bei Schwangeren ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Neuralrohrdefekten beim heranwachsenden Fötus. Die positive Wirkung stellt sich bei einer ergänzenden Aufnahme von täglich 400 µg Folsäure über einen Zeitraum von mindestens einem Monat vor und bis zu drei Monaten nach der Empfängnis ein. Die Zielgruppe sind Frauen im gebärfähigen Alter.

Wie können wir Folat aufnehmen und wie viel wird benötigt?

Unser Körper kann dieses Vitamin nicht selbst bilden und auch nicht in nennenswerten Mengen speichern. Es muss daher regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene eine Tagesdosis von 300 Mikrogramm. Bei Schwangeren liegt die Tagesdosis bei 550 Mikrogramm, für Stillende bei 450 µg Folat-Äquivalenten. 

Welche Lebensmittel enthalten besonders viel Folat?

Zu den besten natürlichen Folatquellen gehören:

  • Hülsenfrüchte wie Limabohnen, Kichererbsen oder Sojabohnen mit 200 bis 300 Mikrogramm pro 100 g,
  • Grünkohl, Rosenkohl und Spinat, die zwischen 140 bis 190 Mikrogramm Folat enthalten.
  • Auch Speisekleie zählt mit 195 Mikrogramm pro 100 g zu den Spitzenreitern, was den Folat-Gehalt angeht.

Da natürliches Folat jedoch extrem empfindlich auf Hitze, Licht und lange Lagerung reagiert, geht bei der Zubereitung im Alltag oft ein erheblicher Teil des Vitamins verloren. Wer auf Nummer sicher gehen und seinem Körper die aktive Form ohne Umwege zur Verfügung stellen möchte, findet in FOLAT AKTIV+B6+B12 von Nahani die ideale Unterstützung. Dieses Produkt liefert hochdosiertes, bioaktives Folat, das im Gegensatz zu herkömmlicher Folsäure keine mühsamen Umwandlungsschritte im Körper mehr benötigt und dem Organismus sofort einsatzbereit zur Verfügung steht. Sinnvoll kombiniert mit den essenziellen Vitaminen B6 und B12, unterstützt die Rezeptur außerdem einen normalen Energiestoffwechsel sowie eine normale Funktion Ihres Nervensystems. Gemeinsam tragen Folat, B6 und B12 zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Schwangere Frau wählt Gemüse mit Folat

Worauf sollte man bei der Lagerung der Lebensmittel achten?

Folat reagiert sehr empfindlich auf Lagerung und Verarbeitung. Sie sollten Folat-reiche Lebensmittel wie Spinat, Brokkoli oder Salat nur kurz im Kühlschrank lagern.

Gemüse sollte luftdicht verpackt sein und dunkel gelagert werden. Achten Sie zudem auf eine schonende Zubereitung! Folat ist wasserlöslich, weshalb Dünsten und Dämpfen die besseren Alternativen zum Kochen sind. 

Wann ist der Bedarf an Folsäure erhöht?

Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Folatbedarf. Auch bestimmte Lebenssituationen und Ernährungsgewohnheiten können sich negativ auf die Versorgung auswirken. Dazu zählen beispielsweise ein hoher Alkoholkonsum oder Rauchen.

Auch Magen-Darm-Erkrankungen oder Medikamente können die Folat-Aufnahme beeinflussen. Bei einigen Menschen können genetische Faktoren den Folatstoffwechsel verändern. Sie können Folsäure nur schlecht verwerten. Ob ein Folat-Mangel vorliegt, kann der Arzt mit einem einfachen Bluttest feststellen.

Mit einer bewussten Auswahl folatreicher Lebensmittel und einer hochwertigen, aktiven Unterstützung durch FOLAT AKTIV+B6+B12 von Nahani legen Sie das optimale Fundament, um Ihren Körper in jeder Lebenslage bestmöglich zu unterstützen.

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel dargestellten Informationen sind nur für allgemeine Informationszwecke bestimmt und stellen keine medizinische Beratung dar.