Rheumatische Beschwerden – was tun damit die Lebensqualität erhalten bleibt?
Kommen Sie morgens kaum aus dem Bett, weil Sie das Gefühl haben, dass Sie völlig „eingerostet“ sind? Sind Ihre Finger- oder Zehengelenke geschwollen und fühlen sich ungewöhnlich warm an? Dann könnten es sich um rheumatische Beschwerden handeln.
Bei älteren Menschen sind diese sehr häufig. Solche Probleme können allerdings auch schon in sehr jungen Jahren auftreten. Eine ärztliche Untersuchung kann zur Abklärung sinnvoll sein.
Aber keine Angst: Sie selbst können sehr viel dazu beitragen, um die Beweglichkeit Ihrer Gelenke zu erhalten und das Wohlbefinden zu fördern. Mit gezielter Bewegung sowie einer ausgewogenen Ernährung lässt sich die Lebensqualität trotz rheumatischer Beschwerden unterstützen.
Rheumatische Beschwerden – Was tun?
Rheuma oder rheumatische Beschwerden sind ein Sammelbegriff für nahezu 100 verschiedene Erkrankungen. Sie alle betreffen den Bewegungsapparat, genauer die Gelenke. Rheumatische Beschwerden äußern sich meist durch Einschränkungen der Beweglichkeit.
Laut der Deutschen Rheuma-Liga sind gesunde Ernährung und Bewegung wichtige Faktoren für mehr Energie bei rheumatischen Beschwerden. Sie können dazu beitragen, das Wohlbefinden zu fördern und die Lebensqualität zu erhalten.
1. Ernährung bei rheumatischen Beschwerden
Eine bewusste Ernährungsweise kann wesentlich dazu beitragen, den Alltag mit rheumatischen Beschwerden besser zu gestalten. Dabei kommt es vor allem auf die Auswahl und Kombination der Lebensmittel an:
- Obst und Gemüse: Frisches und tiefgefrorenes Gemüse wie Spinat, Brokkoli oder Grünkohl liefert viele Vitamine und andere wichtige Nährstoffe. Es sollte mit drei Portionen pro Tag den größten Anteil an der Ernährung haben. Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe unterstützen laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) das Sättigungsgefühl. Die DGE empfiehlt zwei Portionen Obst pro Tag.
- Fisch und Meeresfrüchte: Studien bringen eine Ernährung mit mindestens 800 g Fisch pro Woche in Verbindung mit positiven Effekten.
- Pflanzliche Öle und Fette: Setzen Sie auf gesunde Fette wie Rapsöl, Olivenöl, Distelöl, Maiskeimöl oder Weizenkeimöl!
- Vollkorn: Vollkornprodukte enthalten mehr Nährstoffe als Weißmehlprodukte und halten länger satt.
Kochen Sie möglichst frisch und verzichten Sie auf rotes Fleisch, Wurstwaren und stark verarbeitete Produkte! Sie enthalten gesättigte Fettsäuren und viel Salz, was rheumatische Beschwerden ungünstig beeinflussen kann. Manche Menschen reagieren auf Milch, Soja oder Erdnüsse mit verschlechtertem Befinden.
Führen Sie ein Ernährungstagebuch und beobachten Sie, wie sich Ihre Beschwerden verändern! So können Sie am besten herausfinden, welche Lebensmittel Sie möglicherweise weglassen sollten.
2. Bewegung für die Gelenke
Regelmäßige Bewegung kann die Beweglichkeit der Gelenke erhalten. Wer seine Muskeln regelmäßig trainiert, stützt den Bewegungsapparat automatisch besser.
Setzen Sie bei der Bewegung auf gelenkschonende Sportarten! Die Aktivität sollte Ihnen Spaß machen und nicht als Zwang empfunden werden. Schwimmen, Radfahren, Wassergymnastik und leichte Kräftigungsübungen zur Stärkung der Muskeln können sinnvoll sein.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten über eine mögliche Bewegungstherapie!
3. Flüssigkeit
Achten Sie auf ausreichend Flüssigkeit! Gelenke brauchen Flüssigkeit, um gut mit Nährstoffen versorgt zu bleiben. Etwa 1,5 bis 2 Liter ungesüßter Tee oder Wasser sind ideal.
Verzichten Sie auf gezuckerte Getränke und Alkohol! Sie sind bei rheumatischen Beschwerden nicht förderlich.
Nahrungsergänzungsmittel bei rheumatischen Beschwerden
Wenn Sie das Gefühl haben, aktuell nicht genügend Nährstoffe zu sich zu nehmen, können Nahrungsergänzungsmittel eine Option sein.
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Außerdem wird die Einnahme von DMG (N,N-Dimethylglycin) im Zusammenhang mit verschiedenen Prozessen im menschlichen Organismus genannt.
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Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel dargestellten Informationen sind nur für allgemeine Informationszwecke bestimmt und stellen keine medizinische Beratung dar.
