Frau bereitet Fleisch und Gemüse zu und achtet auf die Bioverfügbarkeit

Nährstoffe sind für den Körper essenziell. Sie sind an zahlreichen Prozessen im menschlichen Organismus beteiligt. Doch selbst bei einer ausgewogenen Ernährung kann es vorkommen, dass nicht alle Nährstoffe optimal aufgenommen werden. Eine wesentliche Rolle dabei spielt ihre Bioverfügbarkeit. Wussten Sie beispielsweise, dass Oxalsäure die Aufnahme von Magnesium behindern kann?

Die Bioverfügbarkeit beschreibt, wie gut unser Körper Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und andere Nahrungsbestandteile aufnehmen und verwerten kann. Entscheidend sind unter anderem die Kombination von Nährstoffen sowie deren Zubereitungsart. Berücksichtigt man einige Faktoren, lässt sich die Aufnahme bestimmter Mikronährstoffe unter günstigen Bedingungen verbessern und die Nährstoffe erfüllen auch ihre Funktion.

Kurz und bündig: Bioverfügbarkeit

  • Das Wichtigste: Entscheidend ist nicht die Menge der verzehrten Nährstoffe, sondern deren Bioverfügbarkeit – also der Anteil, der tatsächlich vom Körper aufgenommen und verwertet wird.
  • Einflussfaktoren: Die chemische Form (organisch vs. anorganisch) sowie förderliche und hemmende Wechselwirkungen mit anderen Nahrungsbestandteilen bestimmen, wie viel tatsächlich ankommt.
  • Worauf es bei Präparaten ankommt: Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel nutzen aktivierte Formen und wissenschaftlich geprüfte Kombinationen, damit der Körper die Inhaltsstoffe bestmöglich aufnehmen kann.

Was ist Bioverfügbarkeit?

Der Begriff Bioverfügbarkeit beschreibt den Anteil eines Nährstoffs, der nach der Verdauung tatsächlich in den Blutkreislauf gelangt.

Im Blutkreislauf steht der Nährstoff dann dem Körper zur Verfügung. Nicht entscheidend ist hier allein die zugeführte Menge, sondern wie viel er davon verwerten kann. Hat ein Nährstoff eine hohe Bioverfügbarkeit, kann er optimal genutzt werden. Ist die Bioverfügbarkeit gering, bleiben die Effekte oft aus.  

Die Bioverfügbarkeit hängt ab von:

  • der Menge der bioverfügbaren Nährstoffe
  • der Geschwindigkeit der Aufnahme
  • der Konzentration im Blut

Bei Verdauungsproblemen, Stoffwechselerkrankungen oder anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen kann die Aufnahme einzelner Nährstoffe vermindert sein. Eine reduzierte Bioverfügbarkeit kann langfristig mit einem erhöhten Risiko für eine Nährstoffunterversorgung verbunden sein. Bei bekannten gesundheitlichen Problemen sollten individuelle Strategien zur Nährstoffversorgung daher stets mit dem Arzt abgestimmt werden.

Wovon ist die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen abhängig?

Die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen wird von zahlreichen Faktoren mitbestimmt

  • Die Zusammensetzung des Lebensmittels und der Mahlzeit oder die Art der Zubereitung können beeinflussen, wie gut wir bestimmte Nährstoffe aufnehmen. Eisen aus tierischen Produkten besitzt für den menschlichen Körper eine höhere Bioverfügbarkeit als Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. 
  • Auch eine genetische Veranlagung kann eine Rolle spielen.
  • Außerdem beeinflussen sich Nährstoffe gegenseitig. Manche Stoffe blockieren sich gegenseitig, andere unterstützen sich in der Aufnahme.

Auch bei Nahrungsergänzungsmitteln spielt die Bioverfügbarkeit eine große Rolle. Sie ist oft auch ein Grund, warum manche Nahrungsergänzungen scheinbar keinen Effekt haben. 

Welche Nährstoffe mindern die Bioverfügbarkeit anderer?

Einige Nährstoffe beeinträchtigen sich gegenseitig. Die bekanntesten Antagonismen sind:

  • Oxalate: Oxalsäure kann die Aufnahme von Eisen, Zink, Magnesium und Calcium negativ beeinträchtigen. Sie kommt etwa in Mangold, Spinat, Rhabarber, Mandeln oder Süßkartoffeln vor. Einweichen oder Dünsten kann den Gehalt an Oxalsäure senken.
  • Phytate: Diese kommen in Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen vor. Sie können die Aufnahme von Eisen, Magnesium und Zink negativ beeinflussen. Durch längeres Einweichen lässt sich der Phytatgehalt reduzieren.
  • Vitamin C und Vitamin B12: Sehr hohe Mengen an Vitamin C können unter bestimmten Bedingungen die Stabilität von Vitamin B12 schwächen. Eine zeitlich getrennte Einnahme kann sinnvoll sein.
  • Eisen und koffeinhaltige Getränke: Schwarzer Tee, grüner Tee und Kaffee können die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln vermindern. Daher empfiehlt es sich, diese Getränke zeitlich versetzt zu konsumieren.
  • Zink und Magnesium: Beide Stoffe konkurrieren im Darm um dieselben Transportmechanismen. Deshalb sollten Sie größere Mengen Magnesium oder Zink besser getrennt einnehmen.

Ist es möglich, die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen zu erhöhen?

Entscheidend für die Bioverfügbarkeit ist unter anderem die Zubereitungsart von Nahrungsmitteln. Fermentieren, Einweichen, Zerkleinern, Dünsten oder Dämpfen können die Verfügbarkeit einzelner Inhaltsstoffe verändern. Außerdem kann die Kombination bestimmter Stoffe die Bioverfügbarkeit von anderen erhöhen.

Vitamin C aus Gemüse oder Früchten kann die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Quellen positiv beeinflussen. Eisenhaltige Lebensmittel wie Haferflocken, Spinat, Linsen oder Nüsse kombinieren Sie sinnvoll mit Paprika, Brokkoli, Zitrusfrüchten, Kiwi oder Beeren. Haferflocken mit Früchten oder Nüssen stellen deshalb eine ausgewogene Frühstücks-Kombination dar. Ein Glas Orangensaft dazu kann die Eisenaufnahme ebenfalls begünstigen. 

 

Frühstück mit Haferflocken und Orangensaft für hohe Bioverfügbarkeit

Warum können Sie sich bei Nahani auf eine optimale Bioverfügbarkeit verlassen?

Damit Sie sicher sein können, dass die Nährstoffe von Nahani von Ihrem Körper auch wirklich aufgenommen werden, setzen wir auf Qualität und Präzision. Bioverfügbarkeit ist schließlich kein Zufall, sondern sie beginnt bei der Auswahl der Rohstoffe.

Wir setzen konsequent auf organische Verbindungen und aktivierte Nährstoffformen, die Ihr Stoffwechsel ohne mühsame Umwandlungsprozesse direkt nutzen kann. Damit diese Qualität bei jeder einzelnen Kapsel garantiert ist, betreiben wir einen Aufwand, der weit über den Standard hinausgeht.

Wir arbeiten eng mit den hauseigenen N.H.P. Laboratories zusammen, die nach dem internationalen Standard ISO 17025 akkreditiert sind. In diesem hochmodernen Laborumfeld wird jede einzelne Charge strengen Tests unterzogen. Dabei prüfen wir nicht nur die Reinheit auf Schadstoffe und Schwermetalle, sondern verifizieren vor allem die Identität und Potenz jedes Inhaltsstoffs.

Das bedeutet für Sie: Sie können sich darauf verlassen, dass die synergistischen Kombinationen in unseren Nahani-Produkten – wie beispielsweise Eisen mit Vitamin C – chemisch so stabil und rein sind, dass sie ihre maximale Wirkung im Körper entfalten können. Durch diese lückenlose Überprüfung vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt stellen wir sicher, dass Sie Nahrungsergänzungsmittel erhalten, die Ihr Körper nicht ignoriert, sondern effizient verwertet.

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel dargestellten Informationen sind nur für allgemeine Informationszwecke bestimmt und stellen keine medizinische Beratung dar.